Wissen

Kurze Impulse aus der kognitiven Verhaltenstherapie.

Das ABC-Modell

Nicht die Situation (A) allein bestimmt unser Gefühl (C), sondern auch unsere Bewertung (B). Wer die Bewertung prüft, gewinnt Handlungsspielraum.

Automatische Gedanken

Blitzschnelle, oft unbemerkte Gedanken, die sich wie Wahrheiten anfühlen. Sie sind gelernt – und deshalb auch veränderbar.

Warum keine Affirmationen?

„Alles ist gut“ glaubt man in schweren Momenten selten. Ein ausgewogener Gedanke, der Unangenehmes anerkennt, wirkt glaubwürdiger und nachhaltiger.

Gefühle sind keine Fehler

Jedes Gefühl hat eine Funktion. Ziel ist nicht, Gefühle abzuschalten, sondern unnötig verstärkende Gedanken zu erkennen.

Der Gedanken-Schalter

Wähle einen Gedanken und sieh, wie sich das Gefühl verändert.

A · Situation

Eine Freundin antwortet seit zwei Tagen nicht auf deine Nachricht.

B · Gedanke

C · Gefühl

Traurigkeit, Kränkung

Intensität 80 %, Körper: Enge in der Brust

Die Situation bleibt gleich. Erst deine Bewertung (B) entscheidet, wie du dich fühlst (C). Genau hier setzt die Arbeit mit dem Gedankenprotokoll an.

Typische Denkverzerrungen